Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Wir begrüßen Sie zum ersten Mal in diesem neuen Jahr, Jahrhundert und Jahrtausend. Unsere Zeitschrift erscheint etwas verspätet und so können wir Ihnen auch gleich zum Frühlingsanfang gratulieren, auf den wir in Georgien sehr ungeduldig warten.

In diesem Heft stellen wir Ihnen das Banksystem in Georgien vor und wir haben dazu zwei Experten interviewt. Wladimer Pateischwili, der Leiter einer der größten Banken in Georgien, spricht über die Arbeit seine Bank, über Fortschritte und Probleme. Ein neue andere Perspektive macht ein Bild interessanter und deswegen haben wir auch einen ausländischen Bank-Experten befragt, der hier in Georgien arbeitet, Klaus Müller, Direktor der Mikrofinanzbank.

Falk Krentzlin widmet sich dem Straßenverkehr in Tbilissi. Das ist ein riesiges (und für Ausländer manchmal erschreckendes) Thema und wir werden ihnen in den nächsten Nummern sicher noch mehr Artikel dazu präsentieren. Falk Krentzlin beschreibt seine Erfahrungen als Fahrgast vor allem in den Straßenbahnen und er hat recherchiert, was es für Pläne für den öffentlichen Verkehr in Tbilissi gibt, wo es sozusagen hingehen soll.

Wie immer ist in dieser Nummer auch die Rubrik Kultur sehr reich. Salome Sanikidse stellt den Lesern das Volksensemble „Urmuli" vor, das auch in Deutschland bekannt ist, vor. Die Autorin hat die Mitglieder dieses Ensembles bei den Proben beobachtet und ihre Eindrücke für Sie aufgeschrieben.

Wußten Sie, dass ein deutscher Prinz mit einer georgischen Prinzessin verlobt ist? Das klingt ein bißchen wie ein Märchen, nicht wahr? Die beiden haben einen Film über Georgien gedreht und diesen kürzlich in Tbilissi vorgestellt. Wir haben mit dem Paar bei dieser Gelegenheit gesprochen.

Viel Spaß beim lesen wünschen Ihnen,

Ihre Ekaterine Sakalaschwili und Salome Sanikidse