RUSTAVI begeisterte die Zuschauer in Deutschland

Nino Sologaschwili

Die Solistin des Ensembles "Rustavi" Ia Makazaria, Bürgerhaus Radevormwald, Foto: privat

    Eine interessante Gastspielreise hat sich in Deutschland das georgische Tanz- und Gesangsensemble RUSTAVI im Juni vorgenommen. Doch die finanziellen Probleme erschwerten die Reise ins Ausland. Erst die Einladung Firma AUDI und umfangreiche Unterstützung des HERA-Kultur-Vereins ermöglichte den Ensemblemitgliedern den Traum und schon Anfang Juni trat RUSTAVI mit der ersten Aufführung in Ingolstadt (Deutschland) auf. Das Ergebnis: "Märchenhaft irreal" schrieb in den nächsten Tagen die Zeitung "Donaukurier". Die Tournee führte weiter nach Schweinfurt. Am 26. und 27. Juni gab RUSTAVI zwei Aufführungen im Bürgerhaus in Radevormwald. Dort ist das Ensemble seit einigen Jahren bekannt durch den HERA-Kultur-Verein, der zum vierten Mal RUSTAVI auf eine Gastspielreise nach Deutschland eingeladen hat. Und das Alles in eigener Regie und ohne große finanzielle Unterstützung der Bundesländern.

Das Ensemble "Rustavi", Bürgerhaus Radevormwald, Foto: privat

    Eine besondere Aufführung hat das Ensemble in der Tonhalle in Düsseldorf gezeigt. Es war ein unvergesslicher, aufregender Abend für viele Besucher. Rasende Rhythmen, sentimentale Weisen, abwechslungsreiche Tänze.
Neben den schönen Tänzen stachen besonders die georgische Trommelartistik und das Flötenspiel hervor. Auch der RUSTAVI- Männerchor hat an diesem Abend den Zuschauern sein "Können" bewiesen. Es wurden viele charakteristische Lieder aus den verschiedenen Regionen Georgiens gesungen.
    Besonders dankbar waren dem RUSTAVI- Ensemble die georgischen Zuschauer. Viele Georgier konnten ihre Heimat für ein paar Stunden in Düsseldorf am Rhein erleben. Die Fremde war vergessen.
    Am nächsten Tag ging es für RUSTAVI weiter nach Wuppertal.

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