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Georgien auf der "Grünen" Liste
Der Tag der Europäischen Parks in Georgien Anano Koplatadse
Auf diversen "schwarzen" Listen vermutet
man Georgien ja schon, aber was bitte schön ist eine "grüne"
Liste? Und was hat Georgien darauf zu suchen? Hat diese Liste etwa etwas
mit den grünen Dollar – Scheinen zu tun? Nun, in gewisser Weise
schon... Die Geschichte dieses Feiertags begann am 24. Mai 1909 in Schweden: In Europa waren die ersten neun Nationalparks geschaffen. Demnächst wurde auf Initiative der Föderation der ersten neun Nationalparks geschaffen worden. Kurz darauf wurde auf Initiative der Föderation der Europarks der "Tag der Europäischen Parks" gegründet. Das Ziel war die Öffentlichkeit mit den Problemen der Schutzgebiete bekannt zu machen und dadurch die Unterstützung in der Gesellschaft zu gewinnen. Der 24.Mai, der "Tag der Europäischen Parks", ist ein dem Naturerbe gewidmetes Fest. Es wird in ganz Europa begangen. Zum Beispiel stellen in Rumänien Kinder ihre Werke auf Baumzweigen aus. So drücken sie ihre Liebe zur Natur aus. In Frankreich werden Publikationen über 24 Wanderrouten gedruckt. In England werden Natur - Expeditionen veranstaltet und in Spanien wird diesem Tag die Nationale Konferenz der Parks gewidmet. In diesem Jahr schloß sich nun Georgien dieser Länderliste an: Das Georgische Parlament gründete acht neue und erweiterte die drei schon existierenden Schutzgebiete. Die Verantwortung über die neuen und erweiterten Schutzgebiete, und die Sorge für die Verwirklichung der entsprechenden Schutzgebiet – Funktionen trägt das "Das Entwicklungsprojekt der georgischen Schutzgebiete", ein Projekt des Global Umweltfonds und der Weltbank. Das Projekt leitet der Autor der Regelungen des Schutzgebietsystems und der Leiter der Bewegung für Georgische Schutzgebiete, Paata Schanschiaschwili. "Das Entwicklungsprojekt der georgischen Schutzgebiete" beinhaltet Förderungsmaßnahmen für die Erhaltung und vernünftige Nutzung des natürlichen und kulturellen Erbes in Georgien. Im Rahmen dieses Projekts werden umweltfreundliche Schutzgebiete geschaffen, die miteinander durch ökologische Korridore verbunden werden. In den Schutzgebieten und deren Umgebung wird die Nutzung der natürlichen Ressoursen mit der Erhaltung der biologischen Vielfalt verknüpft. Die Institutionen, die Verantwortung für die Verwaltung der Schutzgebiete und die Konservierung der biologischen Vielfalt tragen, werden entwickelt bzw. gestärkt. Gefördert wird ebenfalls die wissenschaftliche Forschung und Beobachtung der gefährdeten Flora und Fauna. Das öffentliche Wissen über die biologische Vielfalt in Georgien wird vertieft. Es werden neue Arbeitsmöglichkeiten und damit Einkommensquellen für die Bevölkerung geschaffen. Befördert werden soll die Zusammenarbeit zwischen dem staatlichen, privaten und öffentlichen Sektor bei der Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes. Erweitert werden sowohl die regionale als auch die internationale Zusammenarbeit für die Erhaltung der biologischen Vielfalt des Kaukasus. Die Kaukasische Region wird als eine von 200 Ökoregionen der globaler Bedeutung betrachtet: Durch ihre einzigartige biologische, landschaftliche und kulturelle Mannigfaltigkeit, durch endemische Arten in Flora und Fauna sowie verschiedene zarte Habitate und Ökosysteme. Durch die gemeinsame Fürsorge georgischer und ausländischer Naturschützer für die Kaukasische Region wurde die internationale Öffentlichkeit auf das Gebiet aufmerksam und gewährt Unterstützung .Georgien trat den dem "Tag der Europäischen Parks" gewidmeten internationalen Ereignissen mit wichtigen Errungenschaft bei den neu geschaffenen Nationalpars und Schutzgebieten: der Nationalpark Tuscheti (83007ha) plus Schutzgebiet (27903ha), der Nationalpark Waschlowani (25112ha), die Schutzgebiete von Lagodechi (1970ha) und Ilto (5273ha) die Naturdenkmäler des Alasani- Tals (138ha) Tachti-Tefa und Arziwi-Tal. Erweitert wurden die schon existierenden Schutzgebiete von Waschlowani, Lagodechi und Achmeta (Bazara, Babaneuri, Mtatuscheti) mit einer Gesamtfläche von 5457ha. Womit wir wider bei der eingangs erwähnten Fotoaustellung angekommen sind,die die Schönheit dieser Gebiete zeigte. Von den Fotos von Paata Schanschiaschwili spricht die georgische Landschaft für sich selbst. Das Ziel dieser Fotoausstellung war es, alle Interessenten mit unserem Erbe bekannt zu machen und beim Besucher den Wunsch zu wecken, es "hautnah" zu erleben. |