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Editorial
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Unsere erste Ausgabe in diesem
Jahr beinhaltet leider eine traurige Nachricht. Der unerwartete Tod des
georgischen Premierministers, Zurab Schwania hat ganz Georgien
getroffen. Er und der stellvertretende Gouverneur der Region Kwemo
Kartli – Raul Jussupow – sind durch einen Gas-Unfall ums Leben gekommen.
Schwanias Tod zog natürlich Veränderungen in der georgischen
Regierung nach sich. Vor kurzem wurde das neue Ministerkabinett unter
der Leitung des neuen Regierungschefs Zurab Nogaideli gewählt.
Seit der Rosenrevolution in Georgien und das Land einen neuen
Präsidenten und eine neue Regierung hat, begann in der georgischen
Wirtschaft ein radikaler Privatisierungsprozess. Die Objekte, die zu
Schewardnadses Zeiten als strategisch-wichtig bezeichnet wurden, werden
heute an ausländische Investoren verkauft.
Nelli Amaschukeli – dieser Name ist nicht nur vielen
Georgiern, sondern auch zahlreichen Deutschen bekannt. Der deutsche
Botschafter in Georgien – Uwe Schramm – hat Nelli Amaschukeli, der
Übersetzerin, Dolmetscherin und Professorin am 9. Februar in seiner
Residenz das Bundesverdienstkreuz verliehen. Unter den zahlreichen
Gästen waren auch die Mitglieder des Schülerclubs "Punkt 7". Einer von
ihnen – Giorgi Gogitschaischwili – berichtet über diese Veranstaltung.
In unserer Rubrik "Seite des Deutschlehrers" lesen Sie ein
Interview mit dem Deutschlehrer und Schriftsteller Leonard Thoma, der in
Spanien als Deutschlehrer tätig ist.
In unserer Rubrik "Die Arglosen im Ausland" finden Sie ein
lustiges Gedicht über den Alltag in unserer Hauptstadt.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Ihre Redaktion der Kaukasischen Post
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